Der letzte warme Wollpulli

Wirz hat für den WWF Schweiz gemeinsam mit Designer Julian Zigerli einen augenfälligen Appell gegen den Klimawandel entwickelt: den Last Sweater.

WWF

Jahr

2018

Kategorie

Best of Swiss Web

Insight

Der vergangene Hitzesommer in Europa hat uns bewusst gemacht, wovor Forscher seit Jahren eindringlich warnen: Das Klima unserer Erde erwärmt sich rasant. Die Folgen davon werden uns hart treffen – sofern wir nicht bald etwas unternehmen. Doch eigentlich weiss das ja jeder. Gefragt ist eine Form der Kommunikation, die das Thema zeitgemäss lanciert. So, dass sich jeder nochmals hinterfragt und aktiv wird.

Idee & Umsetzung

Ein Kleidungsstück als Kommunikationsmittel

Gemeinsam mit dem Zürcher Modedesigner Julian Zigerli wurde ein Pulli entwickelt, der zugleich modisches It-Piece, wärmendes Kleidungsstück und Alarmsignal in Sachen Klima ist. Ein Pulli als lautes Kommunikationsmittel, ein Pulli als Kampagne. Der Last Sweater ist ein bunter Weihnachtspulli zeigt die Auswirkungen des Klimawandels und transportiert unübersehbar die Message: Es könnte der letzte warme Wollpulli sein, den wir je brauchen.


«Thank you for warming»

heisst es darauf, während Eisbären vor lauter Hitze ihr Fell ablegen, Plastikflaschen sich zu vermeintlichen Schneekristallen formieren, Smileys dahinschmelzen und Wassermassen sich zu Tsunamis aufbäumen. Der Last Sweater – hergestellt im Europa aus hundert Prozent Merinowolle (Bio) – fordert direkt zum Handeln auf. Der Erlös aus dem Verkauf fliesst in die Klimaprojekte des WWF.

Um die Kampagne auszulösen, traten prominente Unterstützer auf den Plan: Mit Lo & Leduc, Nemo, Bligg, Manillio und Greis zeigte sich etwa die erste Garde der Mundartmusik im Last Sweater auf Instagram. Ebenso machten sich hierzulande Sophie Hunger, Freeski-Olympiasiegerin Sarah Hoefflin, Moderatorin Steffi Buchli, Comedian Gabirano oder das Topmodel Tamy Glauser auf ihren Online-Kanälen für den Kampf gegen den Klimawandel stark.

International trugen u.a. die brasilianische Food-Aktivistin Bela Gil, der Schauspieler Alan Cumming, Regisseur Marc Forster («Quantum of Solace»), Michael Stipe von R.E.M., Ed Droste von Grizzly Bear und die deutsche Band AnnenMayKantereit zum Gelingen bei.

So schaffte es der Last Sweater ohne auch nur einen einzigen Franken Media Budget in die Radios, ins Fernsehen und in Publikationen wie «Vogue», «Süddeutsche Zeitung» oder «NZZ am Sonntag» und schliesslich zu einer Reichweite von insgesamt rund 79 Millionen. Allein über die Sozialen Medien – Instagram, Facebook, Twitter – wurde mit gegen 450 Posts eine Reichweite von rund 5 Millionen erzielt.

News Coverage

Resultat

WIRZ Fakt

78’924’516

Reach

Angeschoben durch die Social Media Posts von Supportern aus der ganzen Welt, erzielte die Kampagne schlussendlich in nur zwei Monaten insgesamt eine Reichweite von fast 79 Millionen.

WIRZ Fakt

270’759

Interaktionen

auf den Social Media Kanälen zeugen davon, dass der Kern der Kampagne erfasst und diskutiert wurde: der Kampf gegen den Klimawandel.

WIRZ Fakt

400

verkaufte Pullover

stehen für tatkräftige Unterstützer aus dem In- und Ausland, die ihrer Überzeugung nicht nur symbolisch, sondern auch finanziell Nachdruck verliehen. Allein durch ihren Beitrag kamen Spenden in Höhe von 65'000 Franken zusammen.